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Mikropumpe fördert Medien im Minilabor

Mikropumpe fördert Medien im Minilabor

Analysen zum Nachweis von Antikörpern und anderen biologischen Komponenten finden bisher meist in Großlaboren statt. Eine flexible und schnelle Diagnostik erlauben Point-of-Care-Systeme – tragbare Labore, die den Test gleich beim Patienten möglich machen.

Den Transport von Gasen und Flüssigkeiten in einem solchen miniaturisierten System – das so genannte Liquid Handling – übernimmt die Mikropumpe der Bartels Mikrotechnik GmbH. Sie sorgt dafür, dass die Probe und Reagenzien durch die Mikrokanäle des Analysenchips zum Nachweis gelangen. Bei der indirekten Pumpmethode bewegt die Pumpe nicht die Reagenzien selbst, sondern einen Puffer aus Gas, der die Medien in Bewegung setzt. Dafür braucht sie so wenig Energie, dass eine Batterie für den Antrieb ausreicht.

Erst die Miniaturisierung ermöglicht es, Analyseplattformen klein und tragbar zu machen. Mit einer Größe von 30 x 15 x 3,8 Millimetern ist die Pumpe aus Dortmund klein genug, um sie gegebenenfalls in den Mikrofluidik-Chip zu integrieren. Die kleinen Komponenten sind so günstig, dass man sie nach der Nutzung wegwirft – eine aufwendige Reinigung entfällt.

Dank innovativer Messverfahren können auf dem Lab-on-a-Chip mehrere Tests gleichzeitig durchgeführt werden. Neben der Humandiagnostik kommen die Minilabore in der Tiermedizin, bei der Lebensmittelüberwachung oder für Drogentests zum Einsatz.

www.bartels-mikrotechnik.de